Die Miasmen

Die Miasmen
Hahnemann und die Homöopathen seiner Schule stellten fest, dass bestimmte vererbte oder erworbene Krankheiten über Jahre oder Jahrzehnte hinweg zu schweren Krankheiten führen können. Diese erworbenen oder ererbten Krankheiten, die zu schwerwiegenden langfristigen Erkrankungen führen, werden Miasmen genannt.
Das chronische Miasma (gr. „Befleckung“) ist eine chronische Erkrankung im homöopathischen Sinne:
Eine Erkrankung, die entweder schon durch die Vererbung vom Beginn des Lebens läuft oder durch eine Ansteckung beginnt und unbehandelt immer weiter läuft.
Man kann diese Störungen mit einem Computervirus vergleichen. Der Computer reagiert falsch, wenn ein Befehl eingegeben wird, kann sich aber selbst von dem Virus nicht befreien. So ähnlich ist es mit den Miasmen. Sie stören die normalen Abläufe im Organismus. Der Organismus kann diese Abläufe aber nicht selbst regulieren und sich von den Miasmen befreien. Heilen kann den Computer nur ein Antivirenprogramm und den Organismus eine antimiasmatische Arznei. Deshalb ist das Erkennen der Miasmen für den Therapeuten so wichtig.
Die Miasmen haben verschiedene Bezeichnungen. Es gibt
• die Psora
• die erworbenen und vererbte Sykose
• die erworbenen und vererbte Syphilis
• die Tuberkulinie
• die Cancerinie
• die Vaccinose
Die Psora ist das grundlegende Miasma, das jeder Mensch, jedes Tier und sogar jede Pflanze hat. Es ist – vereinfacht gesagt – die Bereitschaft, überhaupt krank zu werden. Die Psora ist letztlich auch dafür verantwortlich, dass wir altern und sterben.
Die Psora kann u.a. für Entzündungen, Schwindel oder andere funktionelle Störungen verantwortlich sein.
Die Grundursache der erworbenen und vererbten Sykose ist der Tripper. Sie kann durch einen Tripper (Gonorrhoe) ausgelöst werden oder aber auch über mehrere Generationen vererbt werden. Bei der Vererbung dieser Krankheit werden keine Krankheitserreger übertragen, sondern die Regulationskreisläufe in einer der Sykose eigenen Art gestört. Diese Störungen können dann vererbt werden. Die Sykose kann u.a. zu Schleimhautentzündungen (Nebenhöhlen, Blase,…), Warzen und anderen Hautwucherungen, aber auch zu gynäkologischen Problemen wie Unfruchtbarkeit, Zysten u.s.w. führen.
Ein weiteres Miasma ist die erworbene und vererbte Syphilis. Sie kann durch Syphiliserreger ausgelöst oder über mehrere Generationen vererbt werden. Wie bei der Sykose sind auch hier bei der Vererbung natürlich keine Erreger im Spiel. Es handelt sich wieder um gestörte Regulationskreisläufe oder aber um Missbildungen, die auf dem Erbweg entstehen können.
Die Syphilis kann z.B. zu schwerst vereiterten Mandeln, zu Weißfleckenkrankheit, Missbildungen – eine Niere zu viel oder zu wenig seit Geburt oder auch deformierte Zähne etc. – oder auch zu Geschwüren und vielen anderen schweren Erkrankungen führen.
Die Tuberkulinie wird nicht erworben (d.h. man steckt sich nicht an), sondern sie wird vererbt. Häufig findet man in tuberkulinischen Familien auch mal eine Tuberkulose, das muss aber nicht sein. Da die Tuberkulinie durch Verschmelzung von Psora+Sykose oder Psora+Syphilis entsteht, kann sie Symptome aller Miasmen zeigen.
Dennoch gibt es auch hier wieder relativ typische Erkrankungen wie häufige Mittelohrentzündungen, Mandelentzündungen, Blinddarmentzündungen, Schilddrüsenerkrankungen usw. Die Tuberkulinie ist aber auch häufig für chronische Erkrankungen verantwortlich wie etwa für Diabetes mellitus oder Allergien.
Die Cancerinie ist wieder nur erblich. Man kann sich nicht anstecken. Sie ist die schlimmste Kombination, eine Verschmelzung aller drei Miasmen, und kann zu den schwersten Erkrankungen führen. Typisch für die Cancerinie sind viele Krebsfälle in der Familie. Sie führt zu Erkrankungen wie Pfeiffer´sches Drüsenfieber, mehrfach die gleiche Kinderkrankheit oder keine Kinderkrankheit, zu Diabetes, Rheuma, Multipler Sklerose usw.
Die Vaccinose („Impfkrankheit“) ist kein natürliches Miasma. Sie entsteht durch Impfungen, die das Immunsystem nachhältig stören und sowohl an Nerven als auch im Gehirn zu Entzündungen führen können. Langfristig können Impfungen durch die Störung des Immunsystems zu Autoimmunerkrankungen, Allergien und möglicherweise auch zu Krebs führen. Es können aber auch Lähmungen, multiple Sklerose, Verhaltensauffälligkeiten etc. hin und wieder auf Impfungen zurückzuführen sein.
Obwohl Impfungen kein natürliches Miasma sind, können sie derartige Veränderungen im Erbgut bewirken, dass die nächste Generation unter ihnen leidet.
Wenn zu einem ererbten Miasma noch ein erworbenes dazu kommt, d.h., wenn man sich zusätzlich ansteckt, bietet dies noch mehr Möglichkeiten krank zu werden.
(Quelle: DGMH und Nathalie Baranauskas)

Klassische Homöopathie ganz einfach erklärt!

Klassische Homöopathie ganz einfach erklärt!
1. Grundsatz
Die Globuli werden nie für eine bestimmte Krankheit oder den Namen einer klinischen Beschwerde verschrieben. „ Was kann man geben bei…?“, gibt es in der Homöopathie nicht !!
2. Grundsatz
Bei der Verschreibung von Arzneimitteln wird immer der/das ganze Mensch/Tier berücksichtigt: seine körperlichen Symptome, Beschwerden im emotionalen Bereich und im Verstandesbereich; Körper, Seele, Geist. (Das gilt auch für die Tiere)
3. Grundsatz
Es wirkt nur die Arznei, die auch eine Krankheit erzeugen kann. Hat die Arznei nicht diese Kraft, kann sie nicht heilsam wirken.
4. Grundsatz
Krankheit heilt Krankheit, das Grundgesetz der Homöopathie. Das Arzneimittel erzeugt eine künstliche Krankheit, die der echten Krankheit sehr ähnlich sein muss. Der künstliche Arznei-Reiz muss sogar etwas stärker sein als die natürliche Krankheit.
5. Grundsatz
Die Arzneimittel wirken nicht direkt auf Organe des Menschen/des Tieres, sondern auf seine zentrale Regulationskraft ( Lebenskraft, Selbstheilungskraft, Chi ), die auf die künstliche Arzneimittel-Krankheit reagiert.
6. Grundsatz
Durch freiwillige Arzneimitteltests an Gesunden wird festgestellt, welche Beschwerden ein Mittel erzeugen kann.
7. Grundsatz
Es wird immer nur ein Einzelmittel gegeben!
8. Grundsatz
Alles, was die individuelle Lebenskraft beeinflussen kann, stört nach der Mitteleinnahme die Heilung.
9. Grundsatz
Durch Potenzierung der Arznei wird der messbare Wirkstoff weniger, aber die Heilkraft immer stärker.
10. Grundsatz
Die Lebenskraft reguliert (und heilt) die künstliche Arzneimittel-Krankheit – und die ähnliche natürliche Krankheit gleich mit. Beispiel: die künstliche Durchfall-Erkrankung des Arzneimittels „Rheum“ provoziert die Lebenskraft, Durchfall zu regulieren. Sie heilt dann DEN Durchfall, den künstlichen wie den ursprünglichen, natürlichen ebenso.
Ursprungstext (hier mit kleinen Ergänzungen) Klaus Binding

Woran erkenne ich, dass mein Tier verstorben ist?

Woran erkenne ich, dass mein Tier verstorben ist?
Ihr Lieben,
bei meinen Begleitungen von euren Tieren und euch kommt diese Frage immer wieder auf, Unsicherheit macht sich breit und die Angst, es nicht zu erkennen, wann euer Tier denn wirklich verstorben ist.
Es gibt medizinisch gesehen einige untrügliche -genannt
sichere Zeichen-, dass der Tod eingetreten ist.
  • Totenflecken (bei Tieren eher, aufgrund der Behaarung, schwer(er) zu erkennen)
  • Totenstarre
  • Beginn des Zersetzungsprozesses (Verwesung)
  • Eine mit dem Leben nicht zu vereinbarende Verletzung (so heißt das wirklich) wie z.B. Zweiteilung oder Enthauptung
  • Mumifizierung
  • Besiedlung des Körpers mit Fliegen- und/oder Käfermaden
Darüber hinaus gibt es noch folgende Anhaltspunkte und Zeichen, da sie aber jedoch z.B. durchaus auch mal im Schockzustand oder bei einem Krankheitsgeschehen zutreffen können, werden sie nicht als alleiniges Merkmal benannt und werden deshalb „unsichere“ Todeszeichen genannt.
  • Atemstillstand
  • Herzstillstand
  • Körpertemperatur von ca. 34 bis 36 Grad
  • weite und lichtstarre Pupillen
  • komplett erschlaffte Muskulatur in allen Bereichen des Körpers (Augen, Körper, Blase, Darm etc.)
  • das vollständige Fehlen eines oder mehrerer Reflexe
  • blasse bzw. (fast) weiße Haut und Schleimhäute
  • Geruchsbildung (Verwesungsprozess)
 Ich hoffe, das hilft euch weiter.
Eue BiBi
(c) BiBi Schuchardt

Kenntnis des Sterbeablaufes und Wissen um die dazugehörigen Phasen

Ihr Lieben!
Da meine Seite auch viele (ausschließliche) Handynutzer hat und dieses daher teilweise Probleme beim öffnen des Dokuments
in der Rubrik -Meine Fachartikel- mit sich bringt, hier noch einmal extra mein Text zum Ablauf beim Sterben.
Eure BiBi❤
* Kenntnis des Sterbeablaufes und Wissen um die dazugehörigen Phasen
Man unterteilt in verschiedene Phasen die angelehnt sind an die fünf Elemente, Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther aus denen jedes Lebewesen besteht.
Erde: Steht für die Farbe gelb
Bedeutet Lebendigkeit, Energie, zentriert alles. Steht für das Nerven-und Atmungssystem. Ebenso für Magen, Milz, Zwölffingerdarm, Leber und Drüsen, sowie Verdauung.
Wasser: Steht für die Farbe blau
Bedeutet Emotionen, fließen von Emotionen, jammern, stöhnen, jaulen, mauzen. Steht für Niere und Blase. Bewegt alle Flüssigkeiten im Körper.
Feuer: Steht für die Farbe rot
Bedeutet Tatkraft, Herzkraft, Lebensbejahung. Steht für Herz und Kreislauf, Sexus, Blut und Dünndarm. Zehrt und verbrennt Materie.
Luft: Steht für die Farbe grün
Bedeutet Wachstum, Regeneration, sowie Stagnation und Ausgleich. Steht für Ernährung, Speiseröhre und Magen. Lässt Gefühle wie Wut, Aggression und explosionsartige Entladungen von Gefühlen im Allgemeinen zu, Verbrauchen von Atem-und Körperkraft bis hin zur Erschöpfung und anschließenden Stille.
Äther: Steht für die Farbe violett
Bedeutet Lebenskraft und Vitalenergie oder auch z.B. Qi. Steht für Lunge und Dickdarm. Lässt Körper und Materie bedeutungslos werden, Abschied nehmen und loslassen, losgelöst vom irdischen Körper.
Die fünf Sterbephasen:
  1. Alle fünf Elemente befinden sich noch in der Balance. Das Tier isst noch, nimmt am Leben teil, bewegt sich jedoch weniger, ist aber bei vollem Bewusstsein. Es ist alt und/oder krank und wird seine ursprüngliche Lebensenergie nicht wieder zurückgewinnen. Es kann sich sehr gut mit seiner Situation arrangieren, erfreut sich trotzdem seines Lebens so wie es sich ihm jetzt bietet. Der Weg wird mehr und mehr deutlich sichtbar, die Befindlichkeiten schwanken täglich, gehen aber in Gänze trotzdem in eine Richtung. In dieser frühen Phase eine verbindliche Prognose abzugeben wann das Tier geht ist nicht möglich. Für die Menschen ist diese Phase schwer erträglich, da sie sich beinahe täglich zwischen Hoffen und Bangen und Aussichtlosigkeit bewegen.
  2. Die Erde löst sich in Wasser auf. Das Tier benötigt keine Nahrung mehr und zeigt dies auch deutlich (Ausnahmen sind Miniportionen ihren Menschen zuliebe). Der Körper ernährt sich von seinen Ressourcen, allmählich erlahmt jedoch dann der Stoffwechsel was zu Ablösungsprozessen führt. Die Materie löst sich auf, die Auflösung stabiler körperlicher Funktionen beginnt. Der Körper strömt durch den Aufbau von Giftstoffen den typischen Acetongeruch aus. Das Tier sucht zu diesem Zeitpunkt einen ruhigen, sicheren und zumeist kühlen Ort auf. Es wird apathisch und/oder fällt in einen komatösen Zustand. Alles wirkt sehr ruhig, friedlich und entspannt. Wird in diesem Moment von außen in den Prozesseingegriffen durch z.B. Nahrung/Infusion etc. sorgt das für ein absolutes Ungleichgewicht,was es dem Tier quasi unmöglich macht weiterhin sanft seinen Weg zu gehen! Aufhalten kann man den Prozess damit nicht, nur verlängern und für das Tier unnötig Stresserzeugen. Der Mensch resigniert teils in dieser Phase und ist der Verzweiflung nahe. Die Länge dieser Phase ist unterschiedlich lang, es können Stunden aber auch Tage sein und wird maßgeblich vom Umgang des Menschen mit dieser Phase beeinflusst. Sehr wichtig sind Ruhe und Klarheit. Davon hängt ab, ob und wie es mit Leichtigkeit und zügig weiter geht. Auch wenn das Tier sich zurückzieht, sind seine Sinne durchaus noch hellwach, es braucht Verständnis und die Sicherheit seines Menschen. Es kann nun durchaus zu Lautäußerungen kommen, Töne die man so sonst nicht von seinem Tier kennt. Sie sind wichtig um Energien abzulassen und sind nicht als Schmerzempfinden wahrzunehmen.
  3. Das Wasser löst sich in Feuer auf. Der Sturm vor der Ruhe, die Tiere blühen scheinbar wieder auf, fangen plötzlich an zu essen, bewegen sich, wirken „gesund“,das passiert unter Aufbringung aller restlichen körperlichen Kräfte. Dieser Zustand kann Minuten oder auch Stunden anhalten, plötzlich möchten sie im Haus/ in der Wohnung unterwegs sein, wirken sehr unruhig, möchten vielleicht noch einmal eine Runde durch den Garten drehen. Das ist für den Mensch noch einmal sehr verwirrend und birgt Hoffnungen, die jedoch nicht erfüllbar sind. Diese Phase ist wichtig um Körper, Organe und Seele in Einklang zu bringen um in der Waage zu sein und somit friedlich seinen Körper hinter sich zu lassen. Hier finden wir quasi wieder die „Wehentätigkeit“ der rückwärtigen Geburt! Oftmals kommt es zu diesem Zeitpunkt auch zu Absonderungen aus Nase, Ohren, Augen und Mund, sowie Erbrechen und Durchfall, das sind sogenannte Entgiftungsreaktionen. Der Körper entledigt sich damit allem was ihn auf seinem weiteren Weg „behindern“ könnte.
  4. Das Feuer löst sich in Luft auf. Ruhe nach dem Sturm, alle Kräfte sind nahezu verbraucht, die Organe bis auf ein Minimum verbraucht, die Körpertemperatur sinkt auf ca. 34 Grad, man fühlt es deutlich, wenn man das Tier berührt. Bitte keinesfalls die Tiere zudecken, das stört den Prozess und behindert das Absenken der Körpertemperatur. Die Augen und der Blick sind ins Jenseits gerichtet, ab und an flammt der Blick ins hier noch auf, sehr selten. Die Atmung wird deutlich schwächer mit deutlicher Betonung auf die Ausatmung, Energie abführen statt einzulassen ist nun das Motto. Deutliche Pausen sind zwischen den Atemzügen hör-und wahrnehmbar. In diesem Moment kann auch die sogenannte „Schnappatmung“ einsetzen, die nichts mit ersticken zu tun hat, sondern ein neurologischer Reflex vom Gehirn ist. Ebenso eine körperliche Unruhe mit strampeln, treten und dem scheinbaren Versuch aufzustehen, das Tier schüttelt seinen Körper in dieser Phase quasi ab. Erschöpfung und absolute Ruhe setzt ein gerade beim Menschen. Die Energie des Tieres breitet sich im Raum aus, lebende und auch bereits verstorbene Tiere kommen ggf. zu Hilfe, holen ab und unterstützen. Genießt die letzten Momente mit Euren Tieren, haltet sie ggf. (nur wenn die Tiere das möchten) im Arm!
  5. Die Luft löst sich in Äther auf. Die Atmung setzt immer mehr aus, bis sie mit einem letzten langen Ausatemzug gänzlich zum Erliegen kommt, eine wunderschöne Welle fließt durch den Körper und das Herz hört als letztes auf zu schlagen. Das Licht aus den Augen verschwindet für immer, als wenn man einen Lichtschalter ausknippst. Alles ist friedlich und eine extreme Erschöpfung macht sich breit, man hat bis hierher funktioniert und nicht selten klappt man nun einfach zusammen. Hat man vorher wie ein Roboter funktioniert, so ist jetzt der Akku leer. Man kann nun gerne die Fenster öffnen um der Seele den Weg zu ebnen.
© BiBi Schuchardt www.natürlich-sanft.de

Warum keine Komplexmittel?

Warum keine Komplexmittel?
Ihr Lieben!
Als klassische Homöopathin lehne ich Komplexmittel, aus guten Gründen, ab, denn sie schauen nicht auf das Ganze des Patienten und sind nicht individuell auf ihn abgestimmt.
Jede(r) bekommt den gleichen Mischmasch und da wird auch Mittel x für „Krankheit“ y gegeben.
Sie haben daher mit klassischer Homöopathie nichts gemein.
Denn da gibt man weder verschiedene Mittel gemischt durcheinander, noch in klinischer Dosierung (3x täglich 3 o.ä.), noch in Niedrigpotenzen, zumal verschiedene Mittel sich stören, oder auch verfälschen können.
Beispiel:
Kein Fall gleicht dem anderen und somit kann es auch nicht heißen, bei Übelkeit oder Schmerzen oder Entzündungen oder Nierenproblematiken gibt man z.B. Nux vomica D irgendwas (oder Zeel oder Traumeel, oder SUC etc.).
Jeder Fall wird gesondert behandelt. Es gibt unzählige Arten von Übelkeit, Schmerzen und Entzündungen und Nierenproblematiken, deshalb kann z.B. Nux vomica D irgendwas, bei dem einen Patienten mit Übelkeit etc. angezeigt sein, bei einem anderen der ebenfalls unter Übelkeit etc. leidet, jedoch nicht.
Man betrachtet immer auch die weiteren (körperlichen und seelischen) Symptome, sowie die ganze (Lebens)Geschichte, die bei jedem Patienten sehr unterschiedlich ausgeprägt und vielfältig sein können.
Klassische Homöopathie bedeutet, daß ich ausschließlich mit Einzelmitteln in hoher Potenz – ab C-Potenzen, die einmalig (und in ganz seltenen Fällen mit LM- oder Q-Potenzen die mehrmalig) gegeben werden – , arbeite und auch nur mit jeweils einem!!! Mittel gleichzeitig.
Ich nutze weder Komplexmittel (diese bestehen aus mehreren Einzelmitteln in teilweise verschiedenen Potenzen) noch arbeite ich nach der klinischen Homöopathie, (Mittel werden gegen bestimmte Symptome gegeben, also z.B. jemand hat tränende Augen und es wird immer das gleiche Mittel xy dafür empfohlen).
Ich arbeite auch nicht nach einer Dosierung an die Schulmedizin (klinisch) angelehnt, also z.B. 3x täglich 3 Globuli und auch Niedrigpotenzen im D-Potenzen-Bereich werden von mir nicht empfohlen.
Das alles hat wie gesagt mit klassischer Homöopathie nichts zu tun.
Das Schöne und Interessante bei der klassischen Homöopathie ist, daß Mittel xy nicht „gießkannenmäßig“ (wie z.B. die schulmedizinischen Mittel) bei einem bestimmten Problem, sondern genau passend auf das jeweilige Individuum abgestimmt eingesetzt werden.
Versucht mal von einem Flugzeug aus Euren Garten mit einer Gieskanne zu bewässern – das funktioniert nicht … und genau so sind aber Komplexmittel ausgelegt.
Für die „breite Masse“ und den TA, der sich nicht die Mühe einer seriösen mehrstündigen Anamnese macht.
Und wenn es dann nicht vernünftig wirkt, ist natürlich die Homöopathie Schuld, anstatt zu sehen, warum nicht, was ganz logisch ist.
Ein Laie kann das natürlich nicht wissen und erkennt nicht den Unterschied, sieht nur das (fehlende) Ergebnis.
 
Eure BiBi

Thema -INFUSIONEN-!

Thema –INFUSIONEN-!
Und warum sie so schädlich sind im Sterbeprozess und Leiden verursachen.
Infusionen in der Sterbephase bewirken nämlich leider genau das Gegenteil dessen, was sie scheinbar machen sollten und was der Laie,
der sich natürlich nicht im Sterben befindet, denkt.
Sie fördern eben bedauerlicherweise ein Leiden, anstatt es zu verhindern.
Sie nützen nichts gegen den angeblichen Durst (und ein entgegenwirken der Austrocknung, die so wichtig ist im Sterbeprozess), den Sterbende in der Regel nicht verspüren,
sondern im Gegenteil, da die Nieren mit zu den ersten Organen gehören, die ihren Dienst einstellen, können grössere Mengen zugeführter Flüssigkeit daher eben gar nicht mehr verarbeitet werden.
Die traurige Folge ist, dass sich die überschüssige Flüssigkeit im Körpergewebe einlagert und insbesondere in der Lunge.
Das wiederum führt dann zum Lungenödem und dadurch zu Atemnot und nicht umgekehrt, wie ja so oft behauptet wird.
Bitte beachtet das unbedingt, wenn TA, die weder Sterbebegleiter(innen) noch palliativ Mediziner(innen) sind, Euch mit solchen Behauptungen verunsichern!
Eure BiBi

Todeskampf – Ersticken – Schmerzen?

Todeskampf – Ersticken – Schmerzen?
Ihr Lieben,
immer wieder lese ich dieses Wort „Todeskampf“ …
Sterben ist kein Kampf im (Sterbe)Prozess.
Sterben ist der Prozess und er ist wichtig um seine irdische Hülle leicht ablegen zu können.
Es gibt ihn nicht den „Todeskampf“, sondern er entsteht (leider) in den Köpfen der Menschen, die von den TA total verunsichert werden, oder von „lieben und wohlmeinenden“ Mitmenschen, die alle noch nie ein Tier auf seinem natürlichen und völlig normalen Weg begleitet haben.
Daher ist es mir so wichtig, dass die Menschen informiert werden/sich informieren.
Auch ein Ersticken oder Schmerzen gibt es im Prozess nicht.
Bitte lasst Euch nicht verunsichern, glaub nicht diese Horrorszenarien, sondern lasst Euch seriös! beraten.
Die Gruppe https://www.facebook.com/groups/1582946365063998 bietet alles dafür an und sollte Euch das nicht ausreichen, bin ich auch noch da.
Nehmt das bitte im Interesse Eurer Tier wahr.
Mich macht es einfach unglaublich traurig, was da an Unkenntnis und Ahnungslosigkeit verbreitet wird.
Es geht um Eure Tiere und Euch!
Eure BiBi

Darum stirbt es sich für Menschen so unerträglich!

Darum stirbt es sich für Menschen so unerträglich!
Und genau DAS möchten wir hier für die Begleitung unserer Tiere nicht!
Liebevoll und selbstbestimmt begleitet, wenn der Zeitpunkt da ist, wenn Körper und Seele der Tiere bereit sind, dann ja dann…
und deshalb stirbt es sich für die Tiere dann auch so einfach.
Beitrag der Sendung Monitor vom 09. November 2019

Eine seriöse Beratung/Behandelung ist (zu) teuer?

Ihr Lieben!
Ich muss das Rad nicht neu erfinden, 😉 daher ein Beitrag einer Kollegin von mir, zu einem sehr wichtigen Thema, das mir schon lange unter den Nägeln brennt.
Ich denke für den einen oder anderen von Euch sehr interessant und gut es zu wissen.
Eure BiBi
Der „hohe“ Stundensatz des Therapeuten – oder „Was am Tage/im Monat übrig bleibt“
Immer wieder begegnen mir Äußerungen von Interessenten an einer Behandlung oder auch bei Facebook: „Was für ein toller Stundensatz – den hätte ich auch gerne“.
Die meisten Therapeuten haben einen Stundensatz von 60 bis 90 EUR.
Daher möchte ich gerne zur Aufklärung dieses kritischen Themas beitragen.
In Deutschland liegt laut Statistiken das „Durchschnittsgehalt“ eines Vollzeitbeschäftigten bei etwa 3.770 EUR brutto. Davon bleiben, bei Steuerklasse IV, etwa 2.400 EUR übrig.
Was müsste der Therapeut/der Selbständige an Umsatz erreichen, um dieses Netto-Gehalt auf seinem Konto zu sehen?
In etwa würden 2.400 EUR netto einem Umsatz von 6.400 EUR entsprechen. Vom reinen Umsatz bleibt dem Therapeuten nach Abzug der Steuern und sonstigen Abzüge etwa 1/3 übrig.
Ein guter Umsatz für einen Selbständigen ist bereits ein Betrag von 3.000 EUR brutto.
Was bleibt netto von diesem Umsatz übrig?
3.000 EUR Umsatz
./. 19 % Umsatzsteuer 480 EUR
./: Praxisausgaben 300 EUR
./. Rentenversicherung 400 EUR
./. Krankenversicherung 400 EUR
./. Steuern 300 EUR
= Einkommen (netto) 1.100 EUR
Es handelt sich hier um gerundete und ca.-Angaben, die natürlich von der persönlichen Situation abhängig sind und geringfügig schwanken können.
Zu den Praxisausgaben gehören beispielsweise Fachbücher, Fachzeitschriften, Telefon, Internet, Wartung der Homepage, Mitgliedsbeiträge, Seminare, Versicherungen usw. Wenn dann noch ein oder zwei Räume gemietet werden, müssen weitere mehrere Hundert EUR in Abzug gebracht werden. Dann bleiben, wenn überhaupt, vielleicht noch 600 oder 700 EUR netto übrig.
Nicht jede Stunde wird bei einem Selbständigen bezahlt. Urlaub, Krankheit, Seminare sind unbezahlt, jedoch auch kostenlose Infogespräche, viele Mails, administrative Tätigkeiten, wie Buchhaltung, Steuern, Erstellung der Rechnungen etc. Auch Werbung ist heute unbedingt nötig, d.h. Schreiben von Artikeln in Zeitschriften, Beiträgen auf Facebook, im Blog. Der Selbständige muss also für „unbezahlte Zeiten“ Rücklagen bilden.
Außerdem wird nicht jede Minute der Leistung an den Kunden abgerechnet. Private Gespräche im Telefonat und vor Ort werden natürlich herausgerechnet, kurze Mails bleiben unberücksichtigt, obwohl Lesen und Antworten hier einiges an Zeit kostet. Ich arbeite zum Großteil homöopathisch und „denke“ noch lange über eine mögliche Verordnung nach, wälze Bücher (mehrere Materia Medicas beispielsweise), das stelle ich selbstverständlich nicht dem Kunden in Rechnung.
Ausgehen kann man von etwa 10 bis 11 Tagen im Monat, an denen der Selbständige „Geld verdienen“ kann.
Ein Beispiel für einen Tag zum „Geld verdienen“:
Eine Anamnese vor Ort dauert fast immer 2 Stunden, hinzu kommen, jedenfalls im Rheinland, Fahrtzeiten von etwa 2 bis 3 Stunden für die Hin- und Rückfahrt, dann die Heimarbeit von 2 bis 3 Stunden. Also folglich kann nur eine einzige Anamnese am Tag erfolgen. Diese würde, wenn ich von meinen Gebühren-Paketen ausgehe, 210 EUR kosten. Also 1 Tag für einen Umsatz von 210 EUR gearbeitet. Umsatz, nicht Gewinn!
Und noch ein paar Infos zum Thema Weiterbildung:
Ich habe mehrere Zehntausend EUR für Weiterbildungen, Praktika, Fachbücher und Geräte in meiner Praxis ausgegeben – teilweise vor dem Start meiner Praxis und weiter während dem Betrieb. Leider fand kein Seminar „um die Ecke“ statt, sondern alle waren mit hohen Reisekosten verbunden. Allein diese Ausgaben wieder „reinzubekommen“ ist sehr schwierig. Und selbstverständlich nehme ich auch weiterhin regelmäßig an Weiterbildungen teil und lese Fachbücher.
Was am Tage übrig bleibt … ist jetzt nicht viel oder? Habt ihr das geahnt? Findet ihr den Stundensatz immer noch zu hoch? Dieser gilt übrigens für viele Selbständige, nicht nur für Therapeuten.
 Von Monika Weßeling

Überlegt sehr genau, bevor Ihr bewertet und (ver)urteilt ohne die Hintergründe zu kennen, oder in einem persönlichen! Gespräch zu erfragen! Ihr wisst gar nicht, was Ihr damit anrichtet und Tier und Mensch in’s Unglück stürzt.

Aus gegebenem Anlass!
Überlegt sehr genau, bevor Ihr bewertet und (ver)urteilt ohne die Hintergründe zu kennen, oder in einem persönlichen! Gespräch zu erfragen!
Ihr wisst gar nicht, was Ihr damit anrichtet und Tier und Mensch in’s Unglück stürzt.
 
Der alte Mann und das Pferd
Eine Geschichte aus dem alten China
Ein alter Mann lebte in einem Dorf, sehr arm, aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd. Die Könige boten phantastische Summen für das Pferd, aber der Mann sagte dann: „Dieses Pferd ist für mich kein Pferd, sondern ein Freund. Und wie könnte man seinen eigenen Freund verkaufen?“ Der Mann war arm, aber sein Pferd verkaufte er nie.
Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das ganze Dorf versammelte sich, und die Leute sagten: „Du dummer alter Mann. Wir haben gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen würde. Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück! Welch ein Unglück! Nein!“
Der alte Mann sagte: „Geht nicht so weit, das zu sagen. Sagt einfach: ‚Das Pferd ist nicht im Stall‘. Ob es ein Unglück ist oder ein Segen, weiß ich nicht.“ Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bisschen verrückt war.
Aber am nächsten Tag kehrte das Pferd plötzlich zurück. Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und nicht nur das, es brachte auch noch ein Dutzend wilder Pferde mit. Wieder versammelten sich die Leute, und sie sagten: „Alter Mann, du hattest recht. Es war kein Unglück, es hat sich tatsächlich als ein Segen erwiesen.“
Der Alte entgegnete: „Wieder geht ihr zu weit. Sagt einfach: ‚Das Pferd ist zurück.‘ Wer weiß, ob das ein Segen ist oder nicht?“
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der begann, die Wildpferde zu trainieren. Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich die Beine.
Wieder versammelten sich die Leute. Sie sagten: „Wieder hattest du recht! Es war ein Unglück. Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen, und er war die einzige Stütze deines Alters. Jetzt bist du ärmer als je zuvor. So ein Unglück! So ein Unglück! Nein!“
Der Alte antwortete: „Geht nicht so weit. Sagt nur, dass mein Sohn sich die Beine gebrochen hat. Niemand weiß, ob dies ein Unglück oder ein Segen ist. Das Leben kommt in Fragmenten, und mehr bekommt ihr nie zu sehen.“
Es ergab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann. Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Militär eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er verkrüppelt war.
Der ganze Ort war von Klagen und Wehgeschrei erfüllt, weil dieser Krieg nicht zu gewinnen war und man wusste, dass die meisten jungen Männer nicht nach Hause zurückkehren würden.
Sie kamen zu dem alten Mann und sagten: „Du hattest recht, alter Mann – es hat sich nicht als Segen erwiesen. Dein Sohn ist zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir. Unsere Söhne sind für immer fort.“
Der alte Mann antwortete wieder: „Ihr hört nicht auf zu urteilen. Niemand weiß! Sagt nur, dass man eure Söhne in die Armee eingezogen hat und dass mein Sohn nicht eingezogen wurde. Doch nur Gott, der das Ganze kennt, weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück ist.“
Verfasser: leider unbekannt