Natürliche Sterbebegleitung

„Alles ist immer im Gleichgewicht. Du schaust bei Ebbe dem ablaufenden Wasser nach und fragst Dich, wohin es verschwindet. Aber es verschwindet nicht, es verlagert sich nur. Wie geht es dem Wasser dabei? Es fließt. So geht es mir.“

Piri mein „Mister Erdbeernase“ *Sommer 2001 +06.05.2009

Der Tod bedeutet nichts. Er zählt nicht. Ich bin nur nach nebenan gegangen. Nichts ist geschehen. Alles bleibt genau, wie es war. Ich bin ich, und Ihr seid Ihr, und das alte Leben, das wir in so herzlicher Gemeinsamkeit geführt haben, ist davon unberührt und bleibt unverändert. Wir sind füreinander nach wie vor, was wir immer waren. Nennt mich mit dem alten vertrauten Namen. Sprecht von mir ebenso unbeschwert wie sonst auch. Ändert Euren Ton nicht. Tragt keine feierliche oder traurige Miene zur Schau. Lacht, wie wir immer über die kleinen Späße gelacht haben, über die wir uns gemeinsam gefreut haben. Spielt, lächelt, denkt an mich, betet für mich. Laßt Euch meinen Namen stets so vertraut sein, wie er Euch früher war. Er soll leichthin ausgesprochen werden, ohne die kleinste Spur eines Schattens darauf. Alles geht weiter, wie es war, ohne Unterbrechung. Was ist denn dieser Tod anderes als ein kaum wahrnehmbarer Zwischenfall? Warum sollte ich Euch aus dem Gedächtnis schwinden, weil ich Euch nicht mehr sichtbar bin? Ich warte nur auf Euch, irgendwo ganz in der Nähe, gleich um die Ecke, für eine kleine Weile. Alles steht zum besten.(Rosamunde Pilcher aus dem Roman „September“)

Natürliche Sterbebegleitung

Ich habe mich dazu entschieden, dem Thema Sterbebegleitung eine eigene Webseite zu widmen. Dieses sehr sensible und gefühlsbetonte Thema liegt mir sehr am Herzen und hat besondere Beachtung verdient.

Sie erreichen meine Seite unter www.lebensflammen.de

Die Seite wird gerade überarbeitet, daher kann es dort zu Fehlern und/oder Ausfällen kommen.

Ich bitte dies zu entschuldigen.

Hier können Sie sich ausführlich über dieses doch sehr schwierige Thema informieren.

Das Leben unseres geliebten Tieres muss nicht zwingend mit dem „Einschläfern“ enden, es gibt eine soviel sanftere und natürliche Art aus dem Leben zu gehen.

Wer denkt schon, wenn er in die Augen seines Tieres schaut daran, dass alles Leben auch mal zu Ende geht. Aber irgendwann muss man sich unweigerlich mit der Tatsache auseinander setzen und dabei möchte ich Sie unterstützend begleiten.

Durch jahrzehntelange Erfahrungen weiß ich, wie viel leichter einem der Abschied fällt, wenn man sich nicht alleine gelassen fühlt in seiner Trauer, seiner Hilflosigkeit um die Situation Tod an sich und seinem Schmerz. Ich werde Sie nicht für Ihre Trauer oder Ihren Schmerz bemitleiden. Mitfühlen sehr wohl, Ihnen zuhören, Sie und vor allem Ihr Tier unterstützen (mental und mit homöopathischen Mitteln). Trauer (und manchmal sogar Wut, „warum lässt mein Tier mich alleine, warum geht es einfach“) ist nichts, wofür man sich schämen muss. Sie ist ein sehr wichtiger Prozess um irgendwann wieder sein Herz für ein neues Tier zu öffnen.

Wir haben uns entschieden, dieses Glück zu erleben und müssen auch damit leben lernen irgendwann Abschied zu nehmen. Trauern wir nicht über den Verlust, seien wir dankbar für die Freude die wir erleben durften.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen herzliche Unterstützung und viel Kraft.

Ich bin Gründerin und Moderatorin der Gruppe Natürliche Sterbebegleitung für unsere Tiere u. ihre dazugehörigen Menschen im grösstem sozialen Netzwerk Facebook, wo sich Mitglieder aus ganz Deutschland und Europa bzw. sogar der ganzen Welt zusammen gefunden haben.

Besuchen Sie uns doch gerne auch dort.

 

Das Interwiev mit mir ist schon einige Jahre alt, jedoch aktueller denn je.