Warum natürliche Sterbebegleitung so wichtig ist für die Tiere und ihre Menschen!

Marjam und ihr wunderbarer Gefährte Timmy, die ich beide begleiten und unterstützen durfte, haben eine Botschaft und ein Anliegen an die Menschen und ihre Tiere überall auf der Welt, der(m) ich mich vollumfänglich anschließe und nur allzu gerne nachkomme!

Sterben?

Aber bitte natürlich und sanft -Wer entscheidet über das WIE des Sterbens?-

 Töten vs. Sterbebegleitung

Diese Zeilen schreibe ich für diejenigen, die sich mit dem Thema Sterbebegleitung für Tiere beschäftigen und das sogenannte „Einschläfern“ (Töten) der Tiere kritisch betrachten. Mit meinen Zeilen möchte ich niemanden angreifen oder verurteilen. Ich möchte lediglich eine andere kritische Sichtweise darstellen.

Ja, ich habe meinen tierischen Begleiter, Kater Timmy, nicht töten lassen. Ich habe ihn natürlich sterben lassen. Natürlich bedeutet, er konnte im Einklang mit der Natur seinen kranken Körper verlassen. Gemeinsam mit meiner erfahrenen Tierheilpraktikerin, Einsatz klassischer Homöopathie, Schmerzmittel und Heilströmen (Jin Shin Jyutsu) haben wir es geschafft einen würdevollen Abschied zu zelebrieren. Und ich durfte von ihm lernen, den Tod als Teil und Fortsetzung des Lebens zu betrachten und zu akzeptieren.

Manchmal haben Tiere einen recht langen Weg bis zum Tod vor sich, der Monate oder gar Jahre dauern kann. Sie gehen allmählich, während sie körperlich langsam abbauen. Die Tiere fressen weniger, werden still, schwach, anders als ihr vitales Selbst. Das ist der Augenblick, wo viele Tierhalter und Tierärzte glauben, die Lebensqualität und den Leidensdruck der Tiere einschätzen zu können. Dann folgen Empfehlungen und Belehrungen die auf der subjektiven Wahrnehmung eines jeden beruhen.

Diese fragen sich dann, ob das Leben des Tieres noch lebenswert sei. Mal ganz ehrlich, wer will das denn beurteilen? Die Tiermediziner, dessen Ausbildung auf Annahmen beruht?  Oder Freunde und Bekannte, die den Anblick eines Sterbenden nicht ertragen können?

Ich habe mich, nachdem ich von der Diagnose meines Tieres erfahren hatte, ausführlich über den Ablauf der „Einschläferung“ informiert. Das würde jetzt zu weit führen, wenn ich detailliert auf die Missstände in diesem Bereich eingehen wollte. Nur so viel: warum glaubt ihr, müssen die Tierärzte seit 2004 die Tiere vor der Tötungsspritze narkotisieren? Das so liebevoll umschriebene „Einschläfern“ hat seine Schattenseiten und ist keinesfalls so friedvoll, wie man das vermittelt bekommt. Da gibt es so viele Tiere, die  gar nicht bereit sind zu gehen und mit einem heftigen Adrenalinstoß dagegen ankämpfen. Das sorgt dafür, dass die Narkosespritze nicht richtig wirken kann. Es gibt auch Tiere, die selbst bei extremer Hochdosierung des Narkotikums das Bewusstsein nicht verlieren. Zu hoch dosierte Narkosemittel können zu Atemnot und einen grausamen Erstickungstod führen. Es gibt auch Fälle, bei denen der Tierarzt keine Zeit findet mindestens 15-20 Minuten zu warten bis er die darauffolgende Todesspritze verabreicht. Wenn das der Fall ist, stirbt das Tier sehr qualvoll, ohne dass dies für den Besitzer sichtbar wird. Nur weil das Tier sich nicht mehr bewegen kann und keine Laute mehr äußert weil es gelähmt ist, kann man nicht liebevoll „Einschläfern“ dazu sagen.

Ob Mensch oder Tier vollkommen bewusstlos sind und keine Schmerzen empfinden, kann man aus meiner Sicht nur mit aufwendigen Messinstrumenten ableiten und bei der Tötung eines Tieres werden solche Apparaturen in der Regel nicht eingesetzt. Auch wenn man äußerlich ein tief und festschlafendes Tier wahrnimmt, heißt das weder bei ihm, noch bei einem Menschen, dass es wirklich so ist.

Es gibt eine interessante BBC-Dokumentation *Die Wissenschaft des Tötens*. Hierin geht es um Tötungsmethode durch Giftspritze beim Menschen. Diese Erkenntnisse lassen sich aus meiner Sicht auch 1 zu 1 auf Tiere übertragen. Die Wissenschaft überträgt ja auch nahezu alles aus der Tierwelt und Tierversuche auf uns Menschen. Warum nicht umgekehrt.

Ich kann und möchte nicht mehr weiter auf das Thema Einschläfern durch Todesspritze eingehen. Das ist sehr umfassend und es obliegt dem Tierhalter, ob und wie gründlich er sich damit beschäftigen möchte.

Für uns – vor allem für Kater Timmy – war Tötung durch Spritze keine würdevolle Option. Ja, mein tierischer Freund hat es mir ganz deutlich gezeigt, dass er nicht getötet werden möchte. Du fragst dich wie? Naja wir kommunizieren im Alltag stets mittels Telepathie mit unseren Tieren. Wir wissen ganz viel über ihre Ängste, Abneigungen und Vorlieben. Wir deuten ihren Ausdruck, ihre Körperhaltung und Blicke. Wir fühlen mit ihnen und geben ihnen Liebe. Wir sind schlicht und einfach verbunden mit unseren tierischen Freunden. Warum sollte da unsere Wahrnehmung in Bezug auf das Sterben anders sein. Ihr braucht keine Ausbildung als Tierpsychologe oder Tierkommunikator um solche Dinge wahrnehmen zu können. Ihr braucht nur VERTRAUEN. Einfach auf die eigene Wahrnehmung und Eingebung zu vertrauen und den verdammten Verstand und das Geplapper von verkopften Menschen abstellen.

Da fällt mir eine Geschichte ein. So eine Geschichte ist keine Seltenheit.

Ich habe eine ältere Dame beim Tierarzt kennengelernt. Sie hat geweint und schien verzweifelt zu sein. Als ich sie darauf ansprach, erzählte sie mir, dass ihre geliebte Katze, die nun seit 20 Jahren bei ihr lebt sehr krank sei. Sie habe ein Nierenleiden und müsse eingeschläfert werden. Ich fragte die alte Dame, MUSS sie denn eingeschläfert werden? Ja, erwiderte sie. Der Tierarzt rät davon ab, sie weiter zu behandeln und hat ihr geraten das Tier einschläfern zu lassen um weiteres Leid für beide zu ersparen. Sie selbst aber, habe oft den Eindruck, dass es dem Tier an sich gut geht. Die Katze sei zwar alt und kränklich, aber sie würde sich noch gerne sonnen, gelegentlich auch mal genüsslich in der Sonne putzen. Sie genieße die Freiheit und mache vieles wie sie es schon immer gemocht und getan habe. Das sind Momente, wo die alte Dame verzweifelt und sich mit dem Einschläfern gar nicht anfreunden kann. Das ihre Katze keine therapeutische Unterstützung vom Tierarzt bekäme, wäre für sie einleuchtend, es habe eh keinen Sinn mehr das Tier mit Therapie zu belasten. Die Katze sei ihr einziger, liebster und bester Freund.

Und? Kommt euch sowas bekannt vor?

Was spricht dagegen, wenn diese alte Dame ihrer Intuition folgend, das Tier einfach durch die Sterbephasen begleiten würde, bei Bedarf mit Schmerzmittel oder Homöopathie unterstützen würde bis das Tier seinen kranken Körper verlassen kann? Sie und das Tier würden ausgiebig Abschied nehmen können und die Trauerbewältigung wäre um einiges leichter.

Würden wir das nicht mit allen geliebten Lebewesen ums uns herum so machen?

Warum dürfen dann Tiere nicht begleitet und natürlich sterben? So wie es ihnen genehm ist.

Welche Erkenntnisse legen wir zu Grunde, wenn es um das Töten/Leben und Sterben lassen der Tiere geht?

Ich weiß leider nicht mehr, was aus der Dame und der Katze geworden ist, aber ich kann es erahnen.

Wir geben gerne die Verantwortung an Mediziner ab. Ob ein Arzt wirklich beurteilen kann, wie lebenswert ein Leben ist und welche Schmerzen oder Qualen für unser Tier anstehen, wage ich zu bezweifeln. Egal wie „wissenschaftlich“ ich mir diese Dinge anschaue, es ist und bleibt ein Geschäft basierend auf ANNAHMEN und VERMUTUNGEN!

Das Sterben unserer tierischen Begleiter ist für sie ein natürlicher Prozess. Tiere fürchten das Sterben nicht so wie wir Menschen. Tiere sind sehr naturverbunden. Es ist für sie wichtig, dass sie ihren Los-Lass-Prozess so weit wie möglich selbst bestreiten dürfen. Ihre Sterbephasen sind genauso wie bei Menschen. Dazu gibt es sehr gute Literatur von z.B. Elisabeth Kübler-Ross und andere Autoren, die ich wärmstens empfehlen kann. Wer schon Menschen beim Sterben begleitet hat, kennt die Sterbephasen. Die laufen bei den Tieren identisch ab. Würdest du deine Partnerin, dein Kind oder Geschwister mitten im Sterbeprozess töten lassen um ihnen diese Erfahrung zu ersparen?

Die Angst vieler Tierhalter, ihr Tier könnte starke Schmerzen erleiden kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es ganz genauso. Es gibt aber für Tiere genügend Möglichkeiten sie schmerzlindernd und ganzheitlich zu begleiten. Auch das nicht Fressen wollen ist ganz natürlich und gehört zum Sterbeprozess dazu. Sie verhungern nicht jämmerlich. Sie entlasten sich durch Nahrungskarenz und bereiten sich auf das Sterben vor. Außerdem bin ich überzeugt, dass das Sterben an sich nicht weh tut. Was aber definitiv wehtut sind die Folgen von Chemotherapie, Bestrahlungen, Nebenwirkungen von Medikamenten und Folterungen der Schulmedizin und unsensibler Umgang mit Sterbenden.

Das Sterben ist wie eine Art Geburt. Geboren werden in das Jenseits. Genauso wie die Geburt eines Kindes in Diesseits. Die werdende Mutter hat neun Monate lang Zeit, sich auf die Geburt des Kindes vorzubereiten – physisch und psychisch. Sie kalkuliert die Schmerzen mit ein und trifft Vorsorge und gibt sich den Gegebenheiten hin.

Und es sind doch schon so viele Kinder geboren worden, warum soll es bei mir nicht klappen oder anders sein, habe ich einst als Schwangere gedacht, gesagt und getan.  Es war wunderbar!

Wenn man bedenkt, welche Phasen die Geburt beinhaltet und wie schmerzintensiv und emotional eine natürliche Geburt ist, versteht man vielleicht das Paradoxe an unseren Gedanken in Bezug auf das Sterben. Die Geburt würde auch niemand unterbrechen und die Mutter und das Ungeborene von den „Qualen“ zu erlösen, oder? Unser Umgang damit ist (weitestgehend) so natürlich aber warum denn nicht genauso wenn es ums Sterben geht?

Ist das wirklich würdevoller eine Tötungsspritze zu bekommen um zu sterben? Für wen ist das Sterben schwieriger? Für uns Tierhalter weil unser Tier nicht mehr frisst, abbaut und langsam vergeht? Bei meinen Großeltern habe ich es als natürlich hingenommen und bin daran gewachsen, warum nicht bei meinem Tier? Fragen über Fragen……

Das Leiden findet in den Augen der Gesunden statt. WIR wollen/können das Sterben nicht sehen, weil wir den Tod aus allem ausklammern, bis er uns dann eines Tages umarmt. Bis dahin, gilt es darüber zu schweigen und wenn mal ein Tier sterben soll, wird es einfach mal schnell getötet. Deckel drauf und gut ist! So schaut man dem Tod nicht wirklich ins Gesicht. So verdrängt man ihn. Ich habe inzwischen einige Menschen kennengelernt, die ihre Entscheidung für die Todesspritze beim Tier sehr bereuen und es sehr bedauern, nicht ihrer Intuition gefolgt zu sein. Sie leiden wirklich sehr weil es keine Klarheit und keinen Abschied gab.

Es gibt inzwischen viele Tierfreunde, die ihre Tiere natürlich im Sterbeprozess begleiten und ganzheitlich unterstützen. Ich hoffe, dass deren Anzahl stetig wächst, es findet definitiv ein Wandel statt.

Wichtig ist bei allem was wir als Tierhalter tun, dass wir die Verantwortung für uns und unsere Tiere nicht abgeben. Das wir selbst über das wie, wann und wo entscheiden. Voller Vertrauen, dass alles durch das Universum geregelt wird. Wir haben alles was wir brauchen ins uns. Unsere Tiere ebenso!

Wie dem auch sei. Wer meine Zeilen für alternativen, esoterischen und spirituellen Unsinn hält, muss ja nicht weiterlesen.

Timmys Sterbebegleitung und Sterbeprozess haben mich reifen lassen. Ich habe meine Mitmenschen besser  zu schätzen gelernt. Bei einigen in meinem Umfeld habe ich erstaunliche Liebes- und Empathie Fähigkeit entdeckt, bei anderen war ich erschrocken über ihre Einfältigkeit im Umgang mit andere Lebewesen und deren Respektlosigkeit. Es war sehr spannend in dieser Phase meines Lebens, die Umwelt anders wahrzunehmen.

Auch bin erstaunt über welche unermüdlichen Fähigkeiten ich verfüge wenn LIEBE im Spiel ist. Ich muss gestehen, solch eine intensive Verbindung und Liebe wie zum Timmy habe ich selten gespürt. Er war meine Insel auf dem großen Ozean. Mit seiner Wärme und Liebe gestärkt, habe ich den Mut gefasst, über das verdrängte Thema „Einschläfern vs. natürliche Sterbebegleitung“ zu schreiben.

Ich bin ja nun wirklich keine Wortakrobatin und die deutsche Sprache ist immer noch eine Fremdsprache für mich. Aber das Thema natürliche Sterbebegleitung liegt mir sehr am Herzen. Ich werde darüber sprechen, schreiben und diskutieren.

Ja, Liebe ist die Grundlage allen Handelns. Wer aus Liebe handelt, kann einfach nicht falsch handeln. Unser Handeln ist oft von Angst geprägt. Angst und Liebe werden meist miteinander vermischt oder verwechselt. Fragen wie: was sagen andere dazu? Was denkt irgendwer über mich wenn ich dies und jenes tue? Was ist wenn Dies oder Jenes passiert ….?

Ich habe mir meine Ängste angeschaut und festgestellt, dass sie meine Entscheidungen oft prägen.

Angst sorgt dafür, dass wir Fehlentscheidungen treffen und den Zugang zu unserer wahren Essenz verlieren. Der beste Berater unseres Lebens steckt in uns und möchte gehört werden.

Entscheidungen, die angstfrei aus Liebe heraus getroffen werden, fühlen sich gut an. Das war eine meiner LIEBESENTSCHEIDUNGEN, ganz mutig, ohne Angst und eingeschüchtert sein durch den Mainstream. Mir war und ist es egal, was meine Umwelt davon hält, dass ich meinen Kater bis zum letzten Atemzug bei mir Zuhause begleitet habe. Es gab keine „Todesspritze“ durch den Tierarzt.

Die natürliche Sterbebegleitung meines Katers war eine wertvolle und schöne Erfahrung. Ich würde meine Familienmitglieder sowie tierischen  Freunde immer wieder natürlich, ganzheitlich und liebevoll in den Tod begleiten und wünsche mir das Selbe auch für mich.

Klar vermisse ich Timmy in seiner körperlichen Hülle sehr. Ich habe in den letzten Monaten getrauert und geweint wie ein tropfender Wasserhahn. Ich habe sehr intensiv getrauert, aber Trauern ist heilsam. Auch das gilt es anzunehmen und sein zu lassen.  Manche schauten mich komisch an, wenn ich sagte, ich bin am Trauern um ein Familienmitglied. Und wenn es dann klar war, dass es sich um ein Tier handelt, spätestens dann erhielt ich einen Stempel als geistesgestört. Ich kann aber ganz klar darüber lachen und es mit Humor nehmen.

Ja, ich liebe mein Tier genauso wie jedes Familienmitglied und behandle ihn auch so!

Mir fehlen die Schmuseeinheiten, das intensive Schnurren und Stampfen, die tiefgründigen Blicke mit seinen grünen Augen und seine anmutige Gangart und Körpergestalt. Er war ein stolzer, großer und wunderschöner Kater. Alles fehlt mir. Er existiert nicht mehr als Timmy der Kater. Aber ich weiß, dass die Seele unsterblich ist und mit mir sehr verbunden ist.  Ab und an spüre ich sein Dasein  . Ich kann es nicht erklären. Ich fühle ihn dann.

Tiere sind großartige Lehrmeister und Begleiter. Sie sind uns in spiritueller Hinsicht weit überlegen. Timmy hat mich gelehrt, andere Lebewesen als Seelen wahrzunehmen, sie nicht zu bewerten, sondern einfach annehmen. Er hat mich gelehrt, dass Liebe stärker ist als jedes andere Mittel auf der Welt. Gerade Menschen, die man nicht schätzt und mag, sollte man Liebe entgegnen. Kein Hass, keine Missgunst und Eifersucht, nicht verurteilen und beurteilen. Einfach sein! Ja, das alles hat er mir immer wieder vorgeführt.

Und da wir beim Thema VERurteilen und BEurteilen sind: hast du schon mal versucht etwas zur Kenntnis zu nehmen ohne es vorab zu beurteilen? Hast du mal ausprobiert, ob es dir gelingt, alles ohne (Vor) Urteil sein zu lassen? Ich habe es probiert und es gelingt mir manchmal keine 10 Minuten lang. Aber ich arbeite daran.

Wieder zum Thema zurück:

Mit Timmys Sterbebegleitung habe ich das Loslassen gelernt, und Timmy und ich fügten uns dem natürlichen Prozess des Seins. Ich habe ihn so gut ich konnte für seine Geburt in eine neue Welt begleitet. Und er beschenkte mich mit dem magischen Augenblick des Sterbens, des Umhülltseins von Licht und Liebe. Er glitt langsam aus seinen Körper heraus und berührte mein Herz so intensiv wie nie zuvor. Es war ein Gefühl von Freude und Erleichterung zugleich. Freude, weil er befreit war von der kranken Hülle in der er steckte.  Erleichterung, weil Sterbebegleitung eine anstrengende Angelegenheit ist und sehr viel Kraft kostet. Es ist kein Zuckerschlecken! Ich würde es dennoch immer wieder genauso machen.

Gott hab dich selig mein Engelkater Timmy. Ich danke dir dafür, dass du mein Leben bereichert hast. In Liebe und ewiger Verbundenheit mein Timmy, meine Liebe über alle Inkarnationen und Zeiten hinweg.

Deine Freundin und Begleiterin Marjam

 

Schönes und trauriges…zum Nachdenken…

Eine sehr schöne Geschichte zum Thema Mut :o)

Vor gar nicht allzu langer Zeit erwachte ein Schmetterling aus seinem Schlaf. Erstaunt stellte er fest, dass er keine Raupe, sondern nunmehr ein Schmetterling war. Verdutzt bewegte er seine neuen Beine und Flügel und wusste sich nichts damit anzufangen. Also beschloss er sich genauso weiterzubewegen, wie er es seit Jahren tat und versuchte den Stamm entlang zu kriechen. Leider gelang ihm das nicht, denn kaum machte er seine ersten Schritte fiel er auf den Boden hinunter. Irgendwie war es nicht möglich, weiter zu handeln wie bisher.
Immer und immer wieder versuchte der Schmetterling es auf dieselbe Weise, aber außer zahlreichen Besuchen beim Heiler brachte dem Schmetterling diese Fortbewegungsweise gar nichts.

In seiner Verzweiflung beschloss er eines Tages seine Flügel einzusetzen und eine neue Gang-Art zu versuchen. Er suchte sich eine Blume in der Nähe des Stammes und fixierte sie eingehend. Dann flog er los und landete zu seiner großen Überraschung ohne Probleme und ganz einfach und zielsicher auf dieser. Erstaunt bewegte er seine Flügel, Beine und Fühler um festzustellen, ob er unverletzt zur Blume gelangt war. Und tatsächlich war alles in Ordnung.

Freudig schaute sich der Schmetterling auf der Blume um. Er spürte die Blütenpollen unter sich, roch den Duft der Blume und fühlte sich rundum sicher und wohl. Er beschloss eine Weile hier zu verweilen, um alle Sinneseindrücke voll und ganz wahrzunehmen. Er schaute nicht zurück oder gar zur nächsten Blume; er war einfach nur da – auf dieser Blume in dieser Minute.

Ich weiß nicht, wie lange der Schmetterling auf dieser Blüte saß, bis er beschloss, weiterzufliegen. Er entdeckte eine Blume, etwas weiter entfernt als die Distanz seines ersten Fluges, und entschied sich, auch diese Strecke zu wagen. Er breitete die Flügel aus, flog los, und landete auf der nächsten Blume. Wieder fühlte er sich wohl und sicher und sein Vertrauen in seine eigene Flugkunst war gestärkt worden.

Erstaunt betrachtete er sein neues Umfeld. Hier schien alles etwas anders zu sein, als zuvor. Die Blütenpollen, die Blätter, die Geräusche und auch andere Insekten … Aber es gefiel ihm neue Dinge zu sehen und er staunte über die Vielzahl der Eindrücke. Wieder nahm er alles mit allen Sinnen auf und verblieb solange auf der Blume, wie es ihm gut und richtig erschien.

So flog der Schmetterling von Blüte zu Blüte. Mal zog er schneller weiter – mal verblieb er länger auf der Blume. Seine Flugkünste wurden immer besser, seine Erfahrungen immer reicher und bald fand er, dass ein Leben als Schmetterling genauso schön war, wie das einer Raupe. Er hatte sein Leben als Raupe nicht vergessen – er erkannte nur, dass dieses Vergangenheit war.

Nun wußte er, dass das Leben in jedem Moment unzählige Möglichkeiten bietet, wenn man sich Schritt für Schritt vorwärts wagt. Sein eigener Mut zur Veränderung und etwas Neues auszuprobieren, hatte ihm ein Leben beschert, das er sich zuvor nicht vorstellen konnte.

Und wer weiß, vielleicht wagt der Schmetterling eines Tages auch einen Flug über den Busch hinaus und erkennt, dass auf der anderen Seite des Busches ein weiteres aufregendes Blumenbeet auf ihn wartet …

Weiß leider nicht, von wem diese schöne Geschichte ist, wer es weiß, darf es mir gerne sagen :o).

HUNDEBABYS ZU VERKAUFEN!!!“ 

Dieser Satz lockte Kinder an. 

Bald erschien ein kleiner Junge und fragte, „Für wie viel verkaufen Sie die Babys?“ 
Der Besitzer meinte „zwischen 30 und 50 Dollar.“

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. 
„Ich habe 2,37 Dollar, kann ich sie mir anschauen?“

Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie  rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen.
Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, „Was fehlt diesem kleinen Hund?“ 
Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, „Den kleinen Hund möchte ich kaufen!“

Der Mann antwortete, „Nein, den kleinen Hund kannst Du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir.“ 
Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: 
„Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Dollar und dann 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.“
Der Mann entgegnete, „Du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie die anderen kleinen Hunde.“

Der kleine Junge griff nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.

Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, „Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.“
Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, „Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird.“

Im Leben kommt es nicht darauf an wer Du bist, sondern, dass jemand Dich dafür schätzt, was Du bist, Dich akzeptiert und liebt!!!

Autor ist mir leider auch unbekannt, bin für Tipps zum Namen jederzeit dankbar.

Wird ständig erweitert, so wie ich immer ein bißchen Zeit dazu finde :o).

Publikationen

AKTUELLES:

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„FRED & OTTO unterwegs in Berlin“ 

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– KATZENSCHNIPSEL- 

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Herausgeberin ist meine liebe Bekannte Dagmar Hollenstein.

Ich bin mit mehreren Geschichten darin vertreten…schaut mal rein…ein schönes Geschenk…zu jeder Gelegenheit… 

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